Die Quartiersakademie NRW auf dem 11. Bundeskongress für Nationale Stadtentwicklungspolitik in Hamburg

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen stellte am 14. Juni 2017 auf dem 11. Bundeskongress Nationale Stadtentwicklungspolitik, unterstützt durch die Landesgesellschaft NRW.URBAN, die „Quartiersakademie NRW. Heimat vor der Haustür“ mit dem dazugehörigen Modellprojekt „Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitalen Wandel“ vor.

Hintergrund der Quartiersakademie NRW ist es, dass zur gelingenden Entwicklung der Städte ein offener, sachbezogener Austausch, der Diskurs aus verschiedenen Disziplinen immer wichtiger wird: Die Quartiersakademie ist für quartiersrelevante Handlungsfelder Lern- und Austauschplattform für Bürger- und Zivilgesellschaft, Vertreter aus Kommune und (Wohnungs-) Wirtschaft.

 

Ludger Kloidt, Geschäftsführer von NRW.URBAN und in Funktion als Geschäftsstelle der Quartiersakademie NRW gab zur Eröffnung einen kurzen Einblick in die Eckpunkte der Quartiersakademie. Dr. Timo Munzinger, Städtetag NRW, beschrieb die Entwicklung der Quartiersakademie NRW und ihre Bedeutung für den Dialog in und mit den Städten und Gemeinden des Landes.

Die Chancen des digitalen Wandels in der Quartiersentwicklung stellten die Bürgerwerkstätten „Bürger für Brünen“ aus Hamminkeln-Brünen, „MIEN THUUS“ aus Kranenburg und „Bürger helfen Bürgern“ aus Tecklenburg-Ledde im Tandem mit ihren jeweiligen Bürgermeistern bzw. deren Vertretern an konkreten Beispielen vor. Sie sind mit 11 weiteren Bürgerwerkstätten Teil des NRW-Modellprojektes „Bürger vernetzen Nachbarschaften. Quartiersentwicklung nutzt digitale Chancen“ der Quartiersakademie.

Eine Poster-Ausstellung verdeutlichte im Markt der Ideen und Möglichkeiten plakativ gemeinschaftlich erarbeitete Ergebnisse der Aktivitäten der Quartiersakademie NRW. Die Universität der Künste/ Design Research Lab, Berlin, stellte digitale, partizipative Tools vor. Ein erster Fachaustausch wurde an Gesprächsinseln begonnen.